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Gehen - Die Technik

Regelgerechte Gehtechnik beim Potsdamer Hagen Pohle (Quelle: IAT Leipzig)

Oft werden die Geher wegen ihres Powackelns belächelt. Doch jeder, der es selber mal probiert hat, wird feststellen, dass es gar nicht so leicht ist. Denn ständig muss ein Teil des Fußes den Boden berühren, so dass keine Sprungphase entsteht. Zum Zweiten gibt es die Regel, dass das Bein ab dem Aufsetzen vorne, nicht gebeugt werden darf, dass Knie muss also gestreckt sein. So kommt es dazu, dass die Hüfte nach vorne geschoben wird und es zu einer leichten Oberkörpereindrehung kommt. Daraus resultiert dann der Eindruck des "Powackeln".
Das ganze wird bei Wettkämpfen streng von Gehrichtern überwacht. Im Falle des Nichteinhaltens kann es über Verwarnungen bis hin zur Qualifikation führen.

Festgelegt ist die Technik mit der Regel 230 in den Internationalen Wettkampfregeln (IWR). Dort ist Gehen wie folgt definiert:
"Wettkampfmäßiges Gehen ist eine Abfolge von Schritten, die so gesetzt werden, dass der Geher dabei Kontakt mit dem Boden hat und ein mit menschlichem Auge sichtbarer Kontaktverlust nicht vorkommt. Das ausschritende Bein muss vom Moment des Aufsetzens auf den Boden bis zur senkrechten Stellung gestreckt, d.h. am Knie nicht gebeugt sein."

Internationale Wettkampfregeln, Ausgabe 2012-2013, Stand: 19. März 2012, Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der Regelkommission von DLV, FLA, ÖLV und SLV

    Gehen - Was Sie darüber wissen müssen!

    Jane Saville schreibt für die IAAF (Quelle: couriermail.com.au)

    Race Walking, What You Need To Know! - ist ein Flyer der IAAF (International Association of Athletics Federations) zu den Olympischen Spielen 2012 in London. Der zweiseitige Guide diente im Olympiajahr dazu, auf 2 zweiten einen Überblick zur Sportart Gehen zu geben.
    Bronzemedaillengewinnerin der 20km von Athen 2004, Jane Saville aus Australien, schreibt kurz und knapp sehr informativ über das Gehen. Die IAAF preist den Guide mit folgende Worten an: "Whether you are an athlete, a journalist or a fan, this 2-page user-friendly document will help you have a better understanding of the race walking events". Auf deutsch heißt das so viel wie: "Egal ob sie Athlet, Journalist oder Fan sind, diese 2 benutzerfreundlichen Seiten helfen Ihnen das Gehen besser zu verstehen."

      Die ARD veröffentlich immer im Rahmen der Leichtathletik-WM, welche alle 2 Jahre statt findet, eine Übersicht über alle Disziplinen. Darunter auch das Gehen.

      » ard.de - "Golubnitschi und seine Erben" (19.08.2011)
      » ard.de - "Kein Spaziergang"
      » ard.de - "Die längste Leichtathletik-Distanz" (19.08.2011)
      » ard.de - "Der lange Weg zum Ziel

      Geschichte

      Olympia-Gold 1972 und -Bronze 1976 für DDR-Geher Peter Frenkel (M.). Quelle: ard.ndr.de

      Erste Gehwettkämpfe gab es angeblich schon Ende des 17. Jahrhunderts. Im 18. und 19 Jahrhundert wurde Gehen eine sehr populäre Sportart in Großbritannien. Bei den Olympischen Spielen 1908 in London wurde Gehen erstmals olympisch. Seit 1952 in Melbourne  gibt es bei Olympia nun für die Männer die 20km und 50km Strecke zur Auswahl. Die Frauen gehen im Rahmen der Olympischen Spiele erst seit 1992 über eine Distanz von 20km.

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