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Schwere Bedingungen bei letzter Schleife in Gleina

Am 14. Oktober fand die 35. und vorerst letzte Gleinaer Schleife statt. Gegenwind sorgte dabei für erschwerte Bedingungen beim Kampf um Zeiten und Medaillen.

Autor: Hagen Pohle
Kategorie: Nachrichten
201726Okt

Das Wetter zeigte sich am 14. Oktober von einer guten Seite. Wolkenlos und mit ca. 16°C für einen Oktober angenehme Temperaturen. Wäre da nicht der Wind gewesen, welcher im Laufe des Wettkampfes auch an Stärke zu nahm. So ist es auch zu erklären, dass Bestleistungen in Gleina absolute Ausnahme blieben.

Um 9:30 Uhr fiel der erste Startschuss. Die Geher und Geherinnen über 20km, 30km und 50km machten sich auf die 1km-lange Schleife des Weindorfes. Dabei waren auch die kommenden Europameisterschaften, 2018 in Berlin, ein Thema. Konnte die Gleinaer Schleife doch zur Normerbringung genutzt werden. Insgesamt 10 Geher, darunter 2 Frauen nahmen die 50km in Angriff. Die Spitze übernahmen Dominic King (GBR) und Hagen Pohle (SC Potsdam), passierten die 10km-Marke in knapp über 46min. Danach trennte sich das Duo. Während Dominic King nach 26 Kilometer disqualifiziert wurde ging der Potsdamer weiter an der Spitze, absolvierte auch die kommenden 10-Kilometer-Abschnitte in rund 46 Minuten. Ab Kilomter 35 ging ihm allerdings die Kraft aus, so dass er nach 40,5km, zwar noch in Führung liegend, entkräftet aufgab.

Nathaniel Seiler (TV Bühlertal) war im gesamten Rennverlauf in der Verfolgerposition und hatte dabei bis ca. Kilometer 25 Unterstützung seines Trainingskameraden Carl Dohmann (SCL -Heel Baden-Baden). Auch Nathaniel war auf Norm-Kurs. Doch auch ihm schwanden auf den letzten 10 Kilometer die Kräfte. Doch den Deutschen Meistertitel ließ er sich nicht mehr nehmen. Damit bleibt der Titel in Baden, gewann doch Carl Dohmann die Titel 2014 bis 2016. Nach 4:00:43h erreichte er das Ziel, sicherte sich bei Kilometer 30 übrigens auch den Titel der U23 in 02:20:22h. Die EM-Norm ist nun das Ziel für das kommende Frühjahr. Silber erkämpfte sich bei seiner 50-Kilometerpremiere Jonathan Hilbert (LG Ohra Energie) in 04:05:48h.

Agnieszka Ellward aus Polen ging neuen nationalen Rekord in 04:41:57h und wurde als erste Frau Gesamt-Vierte.

Über 20km gewann die Ungarin Anett Torma in 1:39:54h vor Heather Lewis (GBR/01:40:05h) und Teresa Zurek (SC Potsdam/ 01:42:11h). 

Im 3km-Gehen des Gehernachwuchses gab es einen Überraschungssieg. In ihrem ersten Wettkampf als Geherin gewann Lena Sonntag (SC Potsdam) in 17:58min. 

Ein Teil des Nachwuchses war erstmals über 5km am Start. Gleina ist fast schon traditionell ein Test für die längeren Distanzen. An der Spitze gab es ein spannenden Zweikampf zwischen Mathilde Frenzl (Hallesche LA-Freunde) und Carolin Kirchner (ASV Erfurt). Am Ende hatte Mathilde mehr Kraftreserven und ging in 25:29min zu einer neuen Bestleistung. Carolin benötigte 25:34min.

Die Jüngsten absolvierten 1 Runde. Schnellste war dabei Pia Ulrich (ASV Erfurt) in 5:22min vor den zeitgleichen Frederik Fromm (LC Eilenburger Land) und Maryam Hamdan (Diezer TSK Oranien/ beide 05:29min).

Die Senioren und Seniorinnen ermittelten ihre Meister über 10km. Nicole Best (TV Groß-Gerau) benötigte als Meisterin der W45 54:30min und war damit knapp vor Brit Schröter (LG Vogtland), welche in 54:38min Deutsche Meisterin der W40 wurde.

Schnellster Senior war erwartungsgemäß Steffen Borsch (SV Halle). Er wurde in 47:57min Deutscher Meister der M40. Die M55 gewann Uwe Schröter (LG Vogtland) in 51:55min. Den Meistertitel der M50 sicherte sich Steffen Meyer (SV Breitenbrunn) in 54:29min.

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